Posted by admin | Posted in Ziegenmilch | Posted on 14-08-2010
Schlagwörter: Ernährung, Kuhmilchallergiker, Milch, Rezepte, Ziegenmilch
Trotz der riesengroßen Schritte in der medizinischen Entwicklung und den neuen Erkenntnissen bleibt nach wie vor ein wenig unklar, wie und warum Allergien beim menschlichen Organismus entstehen können. Diese stellen eine übergroße Abwehrreaktion des Immunsystems dar, für die meist Stoffe aus der Umwelt verantwortlich sind. Als Klassiker gilt der so genannte Heuschnupfen, worunter eine Gräserpollenallergie verstanden wird. Weit weniger häufig tritt die so genannte Kuhmilchallergie auf, bei der es durch die Überempfindlichkeit gegen ein spezielles Eiweiß zu Beschwerden kommt. Diese besondere Form der Nahrungsmittelallergie bedarf einer guten Diagnostik sowie Therapie und Behandlung. Dazu gehört ebenfalls ein strenger Verzicht auf Produkte aus Kuhmilch bzw. solchen, die diese enthalten. Somit liegt es auf der Hand, dass es sich nicht einfach gestaltet, Rezepte für eine gesunde Ernährung zu finden. Schließlich werden diese meist mit Milchprodukten gestaltet und es ist nicht garantiert, dass die Zubereitung mit Ersatzprodukten gelingt. Dafür würden sich zum Beispiel Ziegenmilch, Schafsmilch, Sojamilch oder auch Reismilch eignen. Diese sind mittlerweile in vielen Supermärkten erhältlich, sodass die Betroffenen kurzerhand darauf zurückgreifen können. Auch Mandelmilch und Kokosmilch gelten als geeignetes Substitut und sind bereits vermehrt im Handel vertreten. Durch dieses breite Repertoire an Produkten dürfte auch garantiert sein, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Denn grundsätzlich ist es wichtig, dass der Verzicht auf Kuhmilch durch ein anderes Produkt kompensiert wird, da es anderenfalls zu Mangelerscheinungen kommen kann. Dies könnte insbesondere bei heranwachsenden Kindern und Jugendlichen zu gravierenden Auswirkungen führen. Neben der professionellen Beratung bei einem Arzt oder einem Ernährungswissenschafter finden sich viele Ratgeber in Form von Büchern im Handel oder auch in Form von Artikeln oder Foren im Internet. So können Betroffene nicht nur über Probleme diskutieren, sondern auch Rezepte und Tipps austauschen. Schließlich ist die Palette an Fertigprodukten im Nahrungsmittelsektor derart groß, dass es sinnvoll ist, sich mit anderen über milchhältige Lebensmittel zu unterhalten und Informationen zu verbreiten.
