Kaschmirwolle

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Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 28-04-2011

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Seidig glänzend, weich und wärmend: Ein Kleidungsstück aus Kaschmirwolle ist nicht nur edel und besonders schick, es zeichnet sich außerdem auch durch einen hohen Tragekomfort aus. Beste Eigenschaften, die diese tierische Naturfaser zum wertvollsten und teuersten natürlichen Rohstoff machen.

Gewonnen wird die Kaschmirwolle aus dem Unterfell der Kaschmirziege, einer Hausziegenart, deren Heimat das Hochland und die Gebirgsregionen Mittelasiens sind. Das Wort Kaschmir leitet sich aus eben dieser Region ab und bezeichnet einen ehemaligen Fürstenstaat im Himalaja. Einmal im Jahr, gegen Ende des Winters, wenn die Tiere ihr Haarkleid wechseln, wird das Fell ausgekämmt oder gestriegelt. Dadurch wird, anders als beim Scheren, gewährleistet, dass nur das feine und wollige Flaumhaar gewonnen wird. Anschließend wird die Wolle per Hand von den einzelnen Oberhaaren, den sogenannten Grannen, getrennt und gereinigt. Das gröbere Deckhaar wird unter anderem zu Seilen oder Matten weiterverarbeitet, das feine Vlieshaar jedoch bildet den eigentlichen Rohstoff Kaschmir. Pro Tier werden auf diese Weise etwa 150 Gramm Wolle gewonnen, deren Farbe von grau oder bräunlich bis hin zu weiß variiert, jedoch problemlos gefärbt werden kann. Die Qualität richtet sich nach der Feinheit, Länge und Helligkeit der Haare. Sie sollten möglichst dünn, lang und hell sein. Wichtigste Erzeugerländer von Kashmirwolle sind China, die Mongolei und der Iran. Typische Kaschmirprodukte sind Mützen, Schals, Pullover oder Decken und Betttücher. Durch die gute Feuchtigkeitsaufnahme und Wärmeisolierung, kombiniert mit der Feinheit des Materials sind Textilien aus Kaschmir zugleich warm, leicht und sehr geschmeidig und sorgen unter anderem für ein ausgezeichnetes Schlafklima.

Echte Kaschmirwolle jedoch ist selten, häufig wird bei der Herstellung Schafwolle, meist feine Merinowolle hinzugemischt. Aufgrund der Bindung an die rauen Umweltbedingungen des mittelasiatischen Hochlandes mit Temperaturen von über 40 Grad Kälte, welche erst die dichte und flaumige Unterwolle der Kaschmirziege hervorbringen, lässt sich weltweit nur einen begrenzte Menge an Kaschmirwolle gewinnen. Auch das macht Kaschmir so wertvoll wie Gold.

Ein Tipp von verbraucher-tipps.info

Pashmina – allerfeinstes Kashmir zum edlen Kuscheln

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Posted by admin | Posted in Kaschmirziegen | Posted on 03-09-2010

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Wunderbar kuschelig, dabei seidenweich schlingt sie sich um den Körper – eine herrlich anschmiegsame Textilie mit einem Hauch von Luxus und Exotik: Pashmina. Die großen, meist farbigen Tücher schützen nicht nur vor Kälte und Wind, sondern versprühen exotischen Charme und sind echte Hingucker. Pashmina kommt aus dem Persischen und bedeutet “aus Wolle gemacht”. Im Prinzip besteht der edle Stoff aus besonders fein gekämmter Kaschmir-Wolle, meist abgemischt mit reiner Seide, in einem Mischungsverhältnis von 70 zu 30 Prozent. Gewonnen wird es vor allem in Indien, Nepal und China aus dem weichen Unterfell der Kaschmir-Ziege. Die allerfeinste Ware stammt aus dem Hochland von Ladakh.



Was Pashmina so kostbar macht: Längst nicht alle Haare aus dem Ziegenfell sind für die Weiterverarbeitung zu Pashmina geeignet, sie werden von den Hirten im Hochland vor Ort in mühsamer Fleißarbeit gekämmt und aussortiert. Etwa 50 g Rohmaterial pro Ziege können bei der Scherung, die nur einmal im Jahr statt findet, zu edlem Pashmina weiter verarbeitet werden. Das hat seinen Preis: Pashminas aus 100 Prozent Kaschmir kosten um die 300 Euro, Mischgewebe mit Seide sind rund 100 Euro preiswerter. Inzwischen sind auch Pashmina-Schals mit Viscose-Beimischungen im Handel, die wesentlich preiswerter, aber auch längst nicht so edel sind. Das schöne an einem echten Pashmina ist seine Vielseitig- und Wandlungsfähigkeit. Ob als wärmender Schal um den Hals geschlungen, als Stola großzügig um die Schultern gelegt oder gar im Sommer als eine Art Sarong um die Hüften geschwungen – diese ästhetisch ansprechende Naturtextilie macht immer etwas her und verleiht seiner Trägerin einen Hauch von Bollywood. Übrigens: Pashminas sind besonders für junge Mütter geeignet, denn die Kinder lieben das weiche, kuschelige Material!

Kaschmirziege

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Posted by admin | Posted in Kaschmirziegen | Posted on 09-03-2010

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Australien und Neuseeland ist – was die Kaschmirproduktion betrifft – der führende Kontinent. Was Europa betrifft, sind die größten Verflechtungen in Verbindung mit der Kaschmirproduktion in Schottland zu finden. Pro Tier ist es möglich, im Laufe eines Jahres etwa 150 bis 200 Gramm Wolle zu gewinnen. Aus diesen Zahlen sieht man, dass für die Produktion von Kaschmirprodukten eine ganze Menge an gezüchteten Ziegen notwendig sind, die über das ganze Jahr hindurch entsprechend gepflegt, ernährt und versorgt werden müssen.

In den Industriestaaten werden die Kaschmirziegen vorwiegend geschoren. In den übrigen Ländern es so, dass die Unterwolle eher ausgerupft bzw. ausgekämmt wird, um sie entsprechend zu gewinnen.

Die Kaschmirziege gilt als ein Typ der Hausziege, welche zu der Gattung der Wollziegen zählt. Ursprünglich kommt sie aus dem Himalaya bzw. Pamir sowie den daran angrenzenden Gebieten. Die Ziege hat Hörner und Schlappohren. Grundsätzlich gibt es graue, weiße, schwarze und braune Kaschmirziegen.

Gerade in Europa züchtet man jedoch vorwiegend weiße Tiere. Dies hat einen Grund, der im Verkauf der Kaschmirprodukte – also der Wolle – zu suchen ist. Die weiße Wolle, die durch die Schur gewonnen wird, kann in beliebige Farben gefärbt werden.

Grundsätzlich gibt es etwa 20 verschiedene Typen von Kaschmirziegen. Dass, was das Besondere an diesen Tieren ist, ist ihr Pelz. Die Unterwolle ist fein und lang. Verglichen mit einer noch so feinen normalen Schafwolle ist Kaschmir noch um ein Vielfaches feiner, gehört zu den feinsten Tierhaaren überhaupt. „Konkurrenz“ in diesem Bereich bekommt die Kaschmirziege am ehesten von den Moschusochsen oder der Vikunaja. Das Vikunaja ist eine Kamelart und kommt vor allem in den südamerikanischen Ländern Bolivien, Chile, Argentinien, Peru und Ecuador vor. Moschusochsen werden auch als Schafsochsen oder Bisamochsen bezeichnet. Sie leben vor allem in Norwegen, Schweden, Kanada und Grönland. Ursprünglich stammen Sie aber aus Zentralasien. Die Tiere werden bis zu 1,50 Meter groß.