Alternative zur Ziege: Koi Karpfen als beruhigende “Haustiere”

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Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 09-01-2012

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GartenEine Ziege mag sicher ihren ganz eigenen Charme haben. Wenn Ziegen Junge bekommen, geben sie sogar Milch, die zu sehr aromatischem Käse verarbeitet werden kann, und in jedem Streichelzoo sind die frechen und neugierigen Ziegen natürlich immer eine Attraktion. Als Haustier im eigenen Garten aber verliert die Ziege schnell ihren Reiz, wenn sie sich erst unerlaubterweise über das Gemüsebeet hergemacht hat und der Nachbar sich beschwert, weil das liebe Hörnervieh seine Wäscheleine umgerannt hat. Wer also nicht wirklich ambitionierter Ziegenfan ist und das alles gern in Kauf nimmt, der ist sicher mit einem ruhigeren Tier besser beraten.

Der Koikarpfen garantiert stille Tage im Garten

Ruhiger als ein Koikarpfen kann ein Tier kaum sein, aber das ist natürlich nicht der einzige Vorzug des stummen Gesellen im Gartenteich. Koikarpfen stammen ursprünglich aus Asien, haben aber in den letzten Jahren auch in Europa, ebenso wie in Amerika, einen Siegeszug angetreten und erfreuen sich inzwischen einer weltweiten Fangemeinde. Der Koikarpfen ist als Statussymbol aus einem hochwertig angelegten Garten kaum mehr weg zu denken und dementsprechend hohe Preise erzielen die Züchter. Je älter und größer ein Koi wird, umso mehr steigt sein Wert. Der Farbkarpfen ist also als Wertanlage zu verstehen und wird daher manchmal auch scherzhaft als „schwimmendes Gold“ bezeichnet. (siehe: Koi Karpfen Lexikon)

Der Koi – ein Karpfen mit spannender Geschichte

Schon vor rund 2500 Jahren waren farbige Karpfen in China bekannt. Der heutige Koi hat sich aus der Flusskarpfenzucht vergangener Jahrtausende entwickelt und ist über abenteuerliche Wege nach Japan gelangt, wo er in Notzeiten – heute unvorstellbar – als Nahrungsmittel dienen musste. Erst 1914 wurden die Fische mit den faszinierenden Farbmutationen bekannt, weil sie zu einer Ausstellung gebracht und dann dem japanischen Kronprinzen Hirohito geschenkt wurden. Heute sind Koikarpfen so begehrt, dass sie nicht nur symbolisch für Glück und Reichtum stehen. Und Blumenrabatten oder Wäscheleinen sind vor Farbkarpfen sicher.

Ziegen als Haustiere?

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Posted by admin | Posted in Hausziege | Posted on 28-09-2011

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War es früher noch selbstverständlich, eine Ziege als Haustier zu haben, so sind die Tiere heute teilweise unberechtigt in Verruf geraten. Ihnen wird Starrsinn und schwere Handhabung nachgesagt. Dabei vergessen viele, dass Tiere, gemeinsam mit dem Schaf und auch dem Hund, schon seit Jahrhunderten als Haustiere gehalten werden. Sie dienten doch vor allem dazu, den Bedarf an Milch und teilweise auch an Fleisch zu decken. Heute kennen Kinder Ziegen meist nur noch aus dem Zoo oder vom Bauernhof, doch die Tiere eignen sich nach wie vor als Haustiere, wenn die Besitzer Platz und auch etwas Zeit zur Verfügung haben. Im Haustierblog auf http://www.tiergeschenke.com/blog/ gibt es interessante Artikel darüber, was Haustiere brauchen.

Eine Ziege braucht Auslauf, denn sie klettert gerne und ist sehr neugierig. Für die Nächte und auch für die Winterzeit ist es wichtig, dass die Ziege Schutz in einem Stall suchen kann. Da diese Tiere sehr gesellig sind ist es empfehlenswert, mindestens zwei zu halten. Wer sich mit der Haltung noch nicht so auskennt sollte sich dafür entscheiden, zwei Weibchen zu nehmen, da Böcke schwerer zu zähmen sind und auch gerne mal beißen oder angreifen.

Ziegen sind sehr freiheitsliebend und versuchen, immer und überall auszubrechen. Daher sollten Stall und auch Auslauf gut geschützt sein. Im Stall reicht es nicht aus, die Tür mit einem einfachen Riegel zu verschließen, Ziegen öffnen den Riegel. Eine Haltung von Ziegen ist überall erlaubt, muss jedoch dem Veterinäramt gemeldet werden. Eine regelmäßige Kontrolle durch den Tierarzt ist ebenso notwendig wie das tägliche Melken der Tiere. Werden die Ziegen mal krank, können beispielsweise im Haustierblock auf http://www.tiergeschenke.com/blog/ in der Tierapotheke Medikamente bestellt werden.

Ziegenhaltung als Hobby

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Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 15-06-2011

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Die Ziegenhaltung als Hobby wird zur Zeit immer beliebter und wird oft umgesetzt. Der Nutzen besteht darin, dass man Ziegenmilch, Wolle und Ziegenkäse gewinnen kann, was Liebhaber zu schätzen wissen. Die Ziegen können in ihrem Verhalten angenehm und umgänglich sein, aber auch wild und störrisch. Dies liegt zum Teil auch an der Aufzucht. Wenn Sie wollen, dass die Ziegen auf Sie als Mensch fixiert bleiben, sollten Sie die Jungen schon mit der Flasche aufziehen, so haben Sie dann die Ziege als erwachsenes Tier besser unter Kontrolle. Read the rest of this entry »

Kaschmirwolle

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Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 28-04-2011

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Seidig glänzend, weich und wärmend: Ein Kleidungsstück aus Kaschmirwolle ist nicht nur edel und besonders schick, es zeichnet sich außerdem auch durch einen hohen Tragekomfort aus. Beste Eigenschaften, die diese tierische Naturfaser zum wertvollsten und teuersten natürlichen Rohstoff machen.

Gewonnen wird die Kaschmirwolle aus dem Unterfell der Kaschmirziege, einer Hausziegenart, deren Heimat das Hochland und die Gebirgsregionen Mittelasiens sind. Das Wort Kaschmir leitet sich aus eben dieser Region ab und bezeichnet einen ehemaligen Fürstenstaat im Himalaja. Einmal im Jahr, gegen Ende des Winters, wenn die Tiere ihr Haarkleid wechseln, wird das Fell ausgekämmt oder gestriegelt. Dadurch wird, anders als beim Scheren, gewährleistet, dass nur das feine und wollige Flaumhaar gewonnen wird. Anschließend wird die Wolle per Hand von den einzelnen Oberhaaren, den sogenannten Grannen, getrennt und gereinigt. Das gröbere Deckhaar wird unter anderem zu Seilen oder Matten weiterverarbeitet, das feine Vlieshaar jedoch bildet den eigentlichen Rohstoff Kaschmir. Pro Tier werden auf diese Weise etwa 150 Gramm Wolle gewonnen, deren Farbe von grau oder bräunlich bis hin zu weiß variiert, jedoch problemlos gefärbt werden kann. Die Qualität richtet sich nach der Feinheit, Länge und Helligkeit der Haare. Sie sollten möglichst dünn, lang und hell sein. Wichtigste Erzeugerländer von Kashmirwolle sind China, die Mongolei und der Iran. Typische Kaschmirprodukte sind Mützen, Schals, Pullover oder Decken und Betttücher. Durch die gute Feuchtigkeitsaufnahme und Wärmeisolierung, kombiniert mit der Feinheit des Materials sind Textilien aus Kaschmir zugleich warm, leicht und sehr geschmeidig und sorgen unter anderem für ein ausgezeichnetes Schlafklima.

Echte Kaschmirwolle jedoch ist selten, häufig wird bei der Herstellung Schafwolle, meist feine Merinowolle hinzugemischt. Aufgrund der Bindung an die rauen Umweltbedingungen des mittelasiatischen Hochlandes mit Temperaturen von über 40 Grad Kälte, welche erst die dichte und flaumige Unterwolle der Kaschmirziege hervorbringen, lässt sich weltweit nur einen begrenzte Menge an Kaschmirwolle gewinnen. Auch das macht Kaschmir so wertvoll wie Gold.

Ein Tipp von verbraucher-tipps.info

Bauernhoftiere und Ziegen von Schleich

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Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 19-03-2011

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Die Tierfiguren von Schleich stellen pädagogisch wertvolles Spielzeug für Kinder dar. Sie regen deren Fantasie an und überzeugen durch ihr authentisches Aussehen und ihre naturgetreue Darstellung. Die Tiere von Schleich stellen laut Hersteller ein „Spiegelbild der Natur im kleinen Maßstab“ dar und diesem Motto bleibt der Hersteller stets treu – die Figuren sehen den Originalen zum Verwechseln ähnlich und weisen eine besondere Liebe zum Detail auf. Die robusten Tierfiguren sind aus Kunststoff gefertigt und sind dadurch ein ideales Spielzeug für Kinder, da sie mit ihnen in der freien Natur und im Haus oder in der Wohnung spielen können, und sie sogar mit in die Badewanne nehmen können. Die Tierfiguren von Schleich eignen sich jedoch auch für Erwachsene, die Freude am Sammeln und Interesse an Tieren haben. Denn nicht nur Kinder können anhand der Tierfiguren noch einiges über die große Vielfalt der Natur lernen.

Die Schleich Tiere gibt es in vielen verschiedenen Formen und Variationen. Zu den Bauernhoftieren gehören eine Vielzahl an Katzen, Rinder unterschiedlicher Rassen, wie zum Beispiel Fleckvieh und Schottische Hochlandrinder, sowie Schafe. Weiters bietet die Kollektion Schweine verschiedenster Rassen, wie das Schwäbisch-Hallische Schwein, sowie Esel und verschiedenfärbige Kaninchen. Weitere Bauernhoftiere sind Hühner, Gänse, Enten und Schwäne. Komplettieren kann man die Sammlung mit Pferden und Hunden in unterschiedlichen Ausführungen. Jedes der Bauernhoftiere gibt es in einer männlichen und einer weiblichen Version. Darüber hinaus sind vor allem die Jungen der jeweiligen Tiere bei Kindern besonders beliebt. Des Weiteren können Kinder anhand der Darstellung der Bauernhoftiere – sitzend, liegend, stehend oder sich putzend – auch einiges über das Verhalten des jeweiligen Tieres lernen. Mithilfe der Bauernhoftiere von Schleich können Kinder lernen, welche Tiere man üblicherweise auf einem Bauernhof findet und erleben spielerisch was auf einem Bauernhof passiert. Allein, mit Freunden oder Geschwistern können Kinder auf diese Weise in eine Welt eintauchen, in der sie eine Vielfalt an Rollenspielen ausprobieren und eigene Geschichten über Bauernhoftiere erfinden können.

Im Sortiment von Schleich findet man des Weitern auch Ziegen. So gibt es einen Zwergziegenbock, eine Zwergziege und ein dazugehöriges Zwergzicklein. Jedes dieser Exemplare hat ein anderes Aussehen. So hat der Bock einen ausgeprägten Ziegenbart, ist vorn dunkelbraun und hinten weiß mit braunen Flecken. Die weibliche Ziege besitzt ein helleres Fell, einen weißen Bauch und ein helles Gesicht. Das Junge ist, wie der Bock, dunkelbraun, hat einen weißen Bauch wie das Weibchen und einen weißen Streifen im Gesicht. All diese Ziegen weisen ein naturgetreues Fell auf und sind, wie alle Tiere der Marke Schleich, sehr detailgetreu. Kinder können anhand der Ziegenminiaturen viele interessante Fakten über Ziegen lernen, zum Beispiel, dass Ziegen zu den ältesten Nutztierarten der Welt gehören, dass die Ziege ein Paarhufer und Wiederkäuer ist und dass sie ein überaus intelligentes Tier ist. Informationen, die das Kind über die Ziege lernt, können beim Spielen sofort umgesetzt werden. So kann das Kind, wenn es erfährt, dass die weibliche Ziege meistens zwei Zicklein wirft, dies sofort beim Spielen umsetzen, indem es zwei Zickleinfiguren neben den Bock und die Ziege stellt. Kinder können durch das Spielen mit den Ziegen ein gesteigertes Interesse für die Tierwelt entwickeln und sich auf diese Weise über neue Themengebiete informieren.

Toggenburger Ziegen

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Posted by admin | Posted in Ziegenrasse | Posted on 04-11-2010

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Ursprünglich stammt die Toggenburger Ziege aus dem Kanton St. Gallen in der Schweiz. In der Zwischenzeit wurde diese anpassungsfähige Ziegenrasse in viele andere Länder weltweit exportiert, unter anderem nach Nordamerika, Großbritannien, Deutschland und Österreich. Die Toggenburger Ziege wurde entweder als eigenständige Rasse weitergeführt, oder mit anderen Rassen gekreuzt. Diese widerstandsfähigen und genügsamen Ziegen zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit und außerordentlich gute Milchleistung aus und sind deshalb ausgezeichnete Wirtschaftstiere für die Fleisch- und Milcherzeugung, aber auch Haut und Fell werden genutzt.
Die Toggenburger Ziege gibt es gehörnt und ungehörnt. Ihre Färbung reicht von hellbraun bis mausgrau und es gibt sie sowohl kurzhaarig, als auch langhaarig. Typisch für diese Ziegenrasse ist in jedem Falle die helle Zeichnung von den Ohren bis zum Maul, und auch die Beine, der Schwanz und die Körperunterseite sind hell bis weiß gehalten. Je nach Züchtung weisen manche dieser Ziegen ein mehr oder weniger langes Fell im hinteren Körperbereich auf, das unter anderem einen speziellen Witterungsschutz bietet. Aus hygienischen Gründen wird aber vermehrt die kurzhaaarige Ziege gezüchtet. Besonders wohl fühlt sich die Toggenburger Ziege, die viel Bewegung braucht und eine gute Kondition hat, auf der Alpe, wo sie zwischen den Felsen frei weiden kann. Sie eignet sich daneben aber auch als Stall- und Heimweide-Ziege. Bei guter Haltung und Fütterung lässt sich die ohnehin große Milchleistung noch erheblich steigern. Aufgrund ihrer robusten und anspruchslosen Natur ist diese Ziegenrasse auch gut in der Landschaftspflege einsetzbar. Allerdings kann dieser große Vorteil nur richtig genutzt werden, wenn die Nachfrage der Verbraucher nach Ziegenprodukten in ausreichendem Maße gegeben ist.

Pashmina – allerfeinstes Kashmir zum edlen Kuscheln

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Posted by admin | Posted in Kaschmirziegen | Posted on 03-09-2010

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Wunderbar kuschelig, dabei seidenweich schlingt sie sich um den Körper – eine herrlich anschmiegsame Textilie mit einem Hauch von Luxus und Exotik: Pashmina. Die großen, meist farbigen Tücher schützen nicht nur vor Kälte und Wind, sondern versprühen exotischen Charme und sind echte Hingucker. Pashmina kommt aus dem Persischen und bedeutet “aus Wolle gemacht”. Im Prinzip besteht der edle Stoff aus besonders fein gekämmter Kaschmir-Wolle, meist abgemischt mit reiner Seide, in einem Mischungsverhältnis von 70 zu 30 Prozent. Gewonnen wird es vor allem in Indien, Nepal und China aus dem weichen Unterfell der Kaschmir-Ziege. Die allerfeinste Ware stammt aus dem Hochland von Ladakh.



Was Pashmina so kostbar macht: Längst nicht alle Haare aus dem Ziegenfell sind für die Weiterverarbeitung zu Pashmina geeignet, sie werden von den Hirten im Hochland vor Ort in mühsamer Fleißarbeit gekämmt und aussortiert. Etwa 50 g Rohmaterial pro Ziege können bei der Scherung, die nur einmal im Jahr statt findet, zu edlem Pashmina weiter verarbeitet werden. Das hat seinen Preis: Pashminas aus 100 Prozent Kaschmir kosten um die 300 Euro, Mischgewebe mit Seide sind rund 100 Euro preiswerter. Inzwischen sind auch Pashmina-Schals mit Viscose-Beimischungen im Handel, die wesentlich preiswerter, aber auch längst nicht so edel sind. Das schöne an einem echten Pashmina ist seine Vielseitig- und Wandlungsfähigkeit. Ob als wärmender Schal um den Hals geschlungen, als Stola großzügig um die Schultern gelegt oder gar im Sommer als eine Art Sarong um die Hüften geschwungen – diese ästhetisch ansprechende Naturtextilie macht immer etwas her und verleiht seiner Trägerin einen Hauch von Bollywood. Übrigens: Pashminas sind besonders für junge Mütter geeignet, denn die Kinder lieben das weiche, kuschelige Material!

Ziegenfleisch

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Posted by admin | Posted in Ziegenfleisch | Posted on 09-03-2010

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Als Ziegenfleisch wird das Fleisch bezeichnet, welches man durch die Hausziege bzw. ihre regionalen Abkömmlinge erhält. Dieses Fleisch wird speziell in der südeuropäischen und der indischen Küche, aber auch in der Kochweise im Nahen Osten sehr stark eingebunden. Ein Blick in die Historie zeigt, dass das Ziegenfleisch speziell in der armen Bevölkerung eine große Bedeutung hatte. Einen hohen Anteil hatte es aber auch in gebirgigen Gegenden sowie Gebieten, in denen der Boden sehr fruchtbar ist. Ziegen galten als willkommene Abwechslung zu Rinder- und Schweinefleisch. Beliebt war und ist Ziegenfleisch schon auch deshalb, weil es relativ wenig Fett enthält.

Dabei gibt es sowohl das Fleisch des Jungtieres – unterschieden wird hier in Milchzicklein und Jungtier (6 bzw. 12 Monate sind hier die Altersgrenzen). Das Fleisch selbst in seiner Färbung gibt Auskunft über das Alter des geschlachteten Tieres. Ist das Fleisch hell rosa, war das Tier sehr jung, ist es dunkelrot, eher im oberen Alterssegment. Das Fleisch ausgewachsener Ziegen hat gerade in der europäischen Küche keine nennenswerte Bedeutung. Der Grund liegt darin, dass bei ausgewachsenen Tieren das Fleisch als zäh gilt.

Ebenfalls zurück zu führen auf die christliche Historie ist das Ziegenfleisch als Osterspeise, speziell in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gerade im Fränkischen Raum hat der Bocksbraten zu Kirchweih eine Bedeutung. Die Zubereitung von Ziegenfleisch ist dabei sehr vielfältig. Im portugiesischen Raum sind gebratene Zicklein als Gericht weit verbreitet. Beispielsweise in Manila gibt es auch sehr bekannte Ziegengerichte – beispielsweise auch die Calderata. Hierbei handelt es sich um eine Suppe.

Erzählungen zufolge soll gerade Ziegenfleisch unterstützende Wirkung haben, wenn es um die Aktivierung der Fruchtbarkeit geht. Verwendet wurde schon früh ausschließlich das Fleisch der Jungtiere.

In den höheren Schichten wurde das Ziegenfleisch teilweise jedoch verschmäht, da die Ziege als die Kuh des armen Mannes galt. Überlieferungen zu Folge hätten ärmere Leute das Fleisch der älteren Ziegen auch verschmäht, da es einen speziellen Geschmack habe.

Ziegenkäse

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Posted by admin | Posted in Ziegenkäse | Posted on 09-03-2010

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Aus Frankreich kommt der Cabri gatineau. Hierbei handelt es sich um Ziegenfrischkäse, zubereitet mit Asche und Edelschimmel. Dies gilt speziell in Frankreich als Delikatesse. Ziegenkäse – in der Schweiz auch als Geißkäse bezeichnet – wird aus der Milch von Hausziegen zubereitet. Diese wird entsprechend bearbeitet, so dass die würzigen Käsesorten entstehen. Ähnlich wie bei Käse von Kühen gibt es auch hier verschiedenste Sorten – auch Mischsorten, die sowohl Kuh- als auch Ziegenmilch beinhalten.

EU-Weit ist der Altenburger Ziegenköse als speziell geschütztes Ursprungsprodukt eingetragen. D.h. das Produkt ist mit einem speziellen Qualitäts- und Herstellungssiegel ausgestattet.

Ziegenkäse wird – zumindest was die übrigen Inhaltsstoffe betrifft – nahezu ‚baugleich‘ wie Käse aus Kuhmilch hergestellt. Die Zutaten sind fast identisch. Der Fettanteil sowie der Anteil an Milcheiweiß ist beim Ziegenkäse jedoch geringer, was den Ziegenkäse bei Milcheiweiß-Unverträglichkeit als Alternative möglich werden lässt.

Ähnlich dem Kuhmilch-Käse gibt es auch hier zahlreiche Sorten: Frischkäse, Weich- und Schimmelkäse sowie verschiedene Hartkäsesorten  sind hier von Bedeutung. Ziegenkäse ist dabei – egal in welcher Form – aromatisch und würzig. Die Ausprägungen reichen von mild-cremig bis kräftig würzig.

Echter Ziegenkäse, oder wie der Norweger dazu sagt „Ekte Geitost“, ist in diesem Zusammenhang eine besondere Spezialität. Hergestellt wird er aus einer Mischung aus Ziegenmolke, Ziegenmilch und Ziegensahne. Der Ekte Geitost hat eine typische braune Farbe dadurch, dass der Milchzucker karamellisiert wird. In Norwegen gilt der echte Ziegenkäse als kulinarische Besonderheit, vergleichbar einem Nationalsymbol, welcher landesweit sehr stark verbreitet ist.

Es haben sich so – weltweit – die unterschiedlichsten Rezepturen von Ziegenkäse entwickelt. Allerdings ist es speziell in Deutschland so, dass exakt ausgewiesen werden muss, ob es sich um reinen Ziegenkäse oder ein Mischprodukt handelt. Dies wird u.a. durch das Lebensmittelgesetz bestimmt.

Hausziege

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Posted by admin | Posted in Hausziege | Posted on 09-03-2010

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Ausgewachsene Hausziegen wiegen etwa 80 Kilogramm. Neben Hund und Schaf gehört die Hausziege mit zu den am häufigsten genutzten Haustieren – der Gattung der Paarhufer zugehörig. Das Weibchen wird Ziege oder Geiß, das Männchen Bock genannt. Die Kinder der Hausziege Die Ziege oder Hausziege gilt dabei als wichtiger Nahrungslieferant u.a. für Fleisch, Milch und Käse. Dabei kommt von Ziegen mehr an Milch, als von Schafen. Ziegen liefern zudem Leder und Wolle. Vorwiegendes Nahrungsmittel der Ziegen in der freien Wildbahn sind Blätter und Baumbewuchs. Dazu kommen die verschiedensten Kräutersorten. Nur etwa ein Fünftel der gesamten aufgenommenen Nahrung der Ziege sind Gräser. Das Tier gilt als äußerst genügsam und hat ein äußerst gut funktionierendes Verdauungssystem. Auf die frühere Zeit zurück greifend, galt die Ziege schon jeher als die Kuhl des kleinen Mannes, da sie in der Tierhaltung für die damaligen Kleinerwerbslandwirte finanziell leichter zu tragen war. Speziell in den Voralpenregionen oder Skandinavien ist die Ziegenhaltung heute noch sehr stark, da die Tiere sehr gut klettern können. Daher es den Landwirten möglich, die Tiere auch in Regionen zu halten, wo dies für Rinder nicht mehr möglich wäre. Neben allen positiven Eigenschaften, die Ziegen mit sich bringen, können Ziegen falsch gehalten, zu einer Wüstenbildung in einzelnen Landstrichen sorgen. Der Grund liegt darin, dass die Tiere nahezu alle Pflanzen abfressen, die dort wachsen. Dadurch werden die Landschaften sowie die dort vorherrschende Vegetation zerstört. Die Bedeutung der Ziege geht weit in der Geschichte zurück bis ins antike Rom. Ziegen wurden teilweise auch als Zugtiere genutzt, gerade in bergigen Bereichen galten sie als Lastentiere. Die Verbreitung der Hausziege erstreckt sich über die ganze Welt. Ausnahme sind die extrem kalten Regionen. Zu berücksichtigen gilt, dass es zahlreiche Rassen der „Hausziege“ gibt: Angoraziege, Burenziege, Graue Bergziege, Stiefelgeiss, Thüringer Waldziege, Westafrikanische Zwergziege, Schami, Saanenziege sowie zahlreiche weitere regionale Ausprägungen der Hausziege.