Wohlfühlartikel statt Trendgeflüster – eine Stylingkur mit Kaschmir

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Posted by admin | Posted in Kaschmirziegen | Posted on 02-12-2010

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Ganzheitliche Konzepte sind schwer in Mode, weiss man doch längst, dass Gesundheit ein weit gefasster Begriff ist, welcher weniger ärztlich attestierter Unversehrtheit, sondern vor allem einem sehr persönlichen Wohlbefinden entspringt. Ähnlich verhält es sich mit unserer Garderobe, denn ein vollgestopfter Kleiderschrank kann kaum als Indiz für sorgenfreie Auswahl herhalten, wenn wir uns doch jeden Morgen unsicher fragend vor dem Spieglein drehen: Was ziehe ich bloss an? Unser Klamottenhaufen bedarf regelmässiger Kurprogramme und wir haben ein paar heilende Anwendungen für Sie getestet.

Modisches Bewusstsein und ein klares Prinzip

Styling und Mode begleiten uns alltäglich und sind doch zeitlich stark limitiert. Nicht bloss Zeitschriften, sondern auch Magazine und Haute-Couture-Schauen beeinflussen unser Verständnis davon, welche Kleider passend sind. In der Regel diktieren doch vor allem unsere subjektiven Lebensumstände die richtige Wahl. Ob es nun der Kaschmir Pullover ist oder die Schlaghosen Jeans. Kein Wunder, dass wir da mit den Jahren einiges ansammeln, was nicht so recht zueinander gehört. Regelmässig angepasste Umräumaktionen gehören daher zur Pflicht, wenn wir die Kleiderfrage stressfrei entspannen wollen. Ein einfaches wie wirkungsvolles Leitprinzip lautet: Für jedes neue Teil muss ein altes gehen. So muss der Baumwoll Pulli dem Kaschmir Pullover weichen. Die Entscheidung mag anfangs schwer fallen, doch sind wir einmal ehrlich mit uns selbst, ziehen wir vermeintliche Lieblingsteile, die länger als ein Jahr unangetastet in der Dunkelkammer lagen, auch in Zukunft nicht mehr an. Weg damit!

Vintage: Wellness für Gemüt und Kleiderschrank

Nicht jedem fällt es leicht, alte Gewohnheiten abzulegen. Ein ausgeprägter Jagd- und Sammlertrieb tut sein übriges und wir verfallen dem Kaufrausch. Das macht ja auch Spass, mit jedem neuen Accessoire erfinden wir uns schliesslich ein stückweit neu, wenn nur unser Geldbeutel nicht so eine knauseriger Klimperkasten wär. Retro ist ein Stichwort, dem durchaus preisbezogene Gutmütigkeit nachgesagt werden kann. Im Internet kann man barrierefrei shoppen. Es muss nämlich nicht immer der neuste Schrei längst vergangener Epochen von der Stange aktueller Kaufhausrevivals sein. Flohmärkte bieten beispielsweise kostengünstige Alternativen, verleiten zum Stöbern und nebenher werden wir sogar noch unsere eigene Ausschussware los. Vintage ist also nicht bloss modische Erscheinung, sondern eine Lebenseinstellung. Die Kombination aus Altem und Neuem.

Unterschiedlichstes Aussehen zu einem eigenen Look in Verbindung zu setzen, steigert die Kreativität enorm. Dabei haben sich diese Fundstellen längst von verstaubten Prinzipien emanzipiert. Auf Krempel, den sowieso keiner haben will, stösst man bei den neuen Formen wie dem speziellen Mädchenflohmarkt oder den in den Abend hinein abgehaltenen Nachtflohmärkten glücklicherweise selten. Hemmungslosem Konsum stünde dort also nichts entgegen. Die Märkte bieten aber noch mehr: Musikalische Unterhaltung, eine Bar und einfallsreiche Snackvariationen machen solche Gelegenheiten zu einem Gesamterlebnis.

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