Ziegenhaltung zu Hause im Garten

Schon damals war die Ziege als Haustier ein absolutes Muss. Haustiere und Ziegen? Passt das überhaupt? Ja, es gab fast niemanden der keine Ziege im Garten bzw. auf dem Hof gehalten hat. Denn die Menschen erkannten schon früh, dass sie für wenig Aufwand und Geld viel mehr zurückbekamen. Die Ziegen mussten lediglich im Winter von den Menschen versorgt werden, wärend sie sich im Sommer mit Gras und Zweigen zufrieden gaben.

Der Mensch erhielt im Tausch dafür Milch und konnte so auch Käse und Wolle daraus produzieren. Und auch heute halten sich viele Menschen immer noch Ziegen im Garten oder auf dem Hof. Grund hierfür ist die Lust auf Unabhängigkeit. Der Mensch ist in diesen Dingen nicht mehr auf die Wirtschaft angewiesen, sondern macht sein eigenes Ding und kann so auch noch guten Gewissens sagen, dass die Qualität der Sachen gut ist.

Doch wie genau sollte man eine Ziege oder gleich meherer Ziegen halten, geht das überhaupt im Garten? Natürlich ist dies auch bei kleinen Gärten bzw. Rasenflächen möglich. Einfach ein kleiner Stall hingebaut und den Rest einzäunen, schon ist das Ziegenparadies perfekt. Aber man kann diese nützlichen Tiere auch spazieren führen, damit sie auch mal an anderen Stellen grasen können, wie zum Beispiel im Wald. Im Grunde sind diese Tiere sehr genügsam. Schon ein wenig Brot oder Obstabfälle machen die Ziege glücklich. Um sie auch weiterhin glücklich und zufrieden zu sehen, benötigt man nicht einmal eine zweite oder noch mehr von ihnen, denn durch ihre Zutraulichkeit langt ihnen schon die Anwesenheit von uns, wenn man sich genug mit ihnen beschäftigt. So ähnlich wie Katzen. Die kommen auch zu uns zum schmusen, man darf sie nur nicht drängen, denn sie haben genau wie die Ziegen ihren eigenen Kopf.

Doch nicht nur für die Ziege kann der Aufenthalt in unserem Garten sehr entspannend sein, sondern auch für uns und unser Sozialverhalten sind sie sehr wirkungsvoll. Sie unterscheiden sich in dieser Hinsicht eben garnicht von anderen Haustieren. Doch einmal im Monat im Herbst können diese Geschöpfe auch ganz anders sein und zwar wenn sie bockig sind. Dies geschieht, wenn sie noch keine Begegnung mit einem Bock gehabt haben. Also wenn man auf so ein Theater kein Nerv hat, sollte man sich einen netten Partner für die Ziege suchen, wo sie wenigstens mal zu Besuch kommen kann, danach ist sie wieder ganz die alte. Erkennen tut man dieses am auffälligen Verhalten und dem ewigen Gemecker.

Das hört sich nun alles super an und sieht nach dem idealen Haustier für den Garten an, doch

es hat auch eine Schattenseite und zwar der Geruch. Ziegen riechen nicht so stark wie ihre männlichen Gleichgesinnten, jedoch sollte man schon darauf achten, dass die Tiere nicht lange in ihrem eigenen Misst bleiben müssen. Wie bei jedem Haustier ist darauf zu achten, dass der Stall und Co. sauber sind, denn wir fühlen uns ja auch nur in einem sauberen Zuhause wohl. Im Großen und Ganzen kann man eigentlich sagen, dass die Ziege wohl kein richtiges Haustier wie zum Beispiel den Hund ersetzen kann, jedoch ist es eine Überlegung wert, wenn man bedenkt, was man alles davon hat.

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